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Der Badespaß fängt schon preiswert an!
Der Badespaß im eigenen Garten, das private Schwimmbecken, muß kein teurer Luxus sein - jedenfalls nicht für Heimwerker! Für ihn gibt es nämlich einen Bausatz, mit dem sich ein richtig großes Schwimmbecken im "Naherholungsgebiet Garten" aufbauen läßt, schon komplett mit der nötigen Technik zur Wasserpflege.
Das Prinzip ist ganz einfach: Eine solide Stahlumrandung wird aufgestellt, eine vorgefertigte Folie eingehängt und mit einem Randprofil befestigt - und schon kann das Wasser in den eigenen Pool laufen!
Solche preiswerten Rundbecken kann man einfach oberirdisch aufstellen, auf einer ebenen Kiesfläche oder auf einer selbstgegossenen Betonplatte. Man kann diese Becken aber auch ganz oder teilweise in die Erde einlassen - ganz nach eigenem Geschmack.
Das Rundbecken, das wir Ihnen hier in allen wichtigen Aufbauphasen zeigen, ist trotz des günstigen Preises von hervorragender Qualität. 10 Jahre Garantie gibt der Hersteller auf den verzinkten und zusätzlich kunststoffbeschichteten Stahlmantel! Ein robuste Schwimmbadfolie sorgt für lange Haltbarkeit!
4,5 Meter Durchmesser und 120 cm Höhe - die Maße dieses Rundbeckens reichen schon zum Schwimmen aus. Wer kleinere Kinder hat, sollte diese Wasserhöhe nicht überschreiten. Rundbecken nach diesem Konstruktionsprinzip gibt es übrigens von 3 bis 10 Metern Durchmesser in den Höhen 60, 120 und 150 cm.
Die Umwälz- und Filteranlage ist schon im Bausatz-Preis enthalten und auch ohne Hilfe von Fachleuten zu installieren. Ein Startset an Wasserpflegemitteln, die nun einmal nötig sind, bekommt man gleich mit.
Empfehlenswertes Zubehör: Eine Edelstahl-Badeleiter für den bequemen Zugang zum Becken und eine Abdeckplane, die dafür sorgt, daß Schmutz und Laub nicht in das Becken geweht werden. Und wer viel Spaß am Schwimmen bekommt, kann später seine Badesaison mit einer preiswerten, unkomplizierten Solaranlage von Mai bis Oktober verlängern.
Diese Rundbecken können einfach im Garten aufgestellt, aber auch ganz oder teilweise in die Erde eingelassen werden. Für das oberirdische Aufstellen sind nur die Becken bis 1,20 m Randhöhe vorgesehen. Diese Becken sind durch ihre Form stabil und brauchen keine weiteren Stützen.
Für den vollständigen Einbau in die Erde ist eine Hinterfüllung aus Magerbeton nötig, damit beim Ablassen des Badewassers der seitliche Erddruck das Becken nicht verformen kann.
Der Untergrund:
So wird der Untergrund vorbereitet: Das ist eigentlich klar: der Untergrund für ein Rundbecken muß ganz genau waagerecht und natürlich glatt sein, egal ob Sie dieses Becken nun einfach nur im Garten aufstellen oder in die Erde einlassen wollen.
Möchten Sie Ihr Becken nur für wenige Jahre nutzen, reicht eine etwa 20 cm dicke Kiesschicht als Bodenplatte. Alle angefüllten Böden müssen gut verdichtet werden, denn bei 120 cm Wasserhöhe lasten schon 1,2 Tonnen auf jedem Quadratmeter!
Wollen Sie jedoch lange Spaß am Schwimmbecken im Garten haben, empfiehlt sich der Einbau einer Betonsohle als glattes, dauerhaftes und festes "Fundament". 10 cm Beton auf einem Kiesbett sind für ein Rundbecken völlig ausreichend. Auch diese Betonplatte muß natürlich genau waagerecht eingebaut und ganz glatt abgezogen werden. Alle Unebenheiten, die die Schwimmbadfolie beschädigen könnten, müssen entfernt werden.
Dann zeichnen Sie die Umrisse des Schwimmbeckens auf. Das geht am einfachsten, wenn Sie mit einer Schnur um den Mittelpunkt einen Kreis zeichnen und den Bogen mit ausgestreutem Sand oder Mehl markieren.
Montagebeginn
Für die Montage eines Stahlrand-Schwimmbeckens werden mindestens zwei Personen gebraucht. Zuerst werden die Bodenprofile ausgelegt. Die einzelnen Segmente werden nach den Becken-Umrissen ausgelegt und zu einer Kreisform zusammengesteckt. Das letzte Segment muß entsprechend den Abmessungen zurechtgesägt werden. Danach wird nun die große Stahlblech-Rolle des Schwimmbeckenrandes aus der Verpackung genommen, und auf eine feste Platte (stabile Pappe oder Spanplatte) innerhalb des Kreises aus Bodenprofilen gestellt. Zusammen mit Helfern fächert man die Rolle etwas auf und rollt dann den Stahlmantel entlang der Bodenprofile ab. Dann wird die Beckenwandung etwas angehoben und Stück für Stück in die Nut der Bodenprofile eingestellt. Vorsichtig arbeiten, damit die Stahlwand dabei keine Knicke bekommt. Die endgültige Stabilität bekommt dieses runde Becken nämlich erst durch den Druck der Wasserfüllung.
Zu einem geschlossenen Kreis verbindet man den Beckenrand dann mit einem Verbindungsprofil. Dazu werden die beiden Enden des Stahlbleches dicht nebeneinander gestellt und durch das Steckprofil, das über die Enden geschoben wird, stabil miteinander verbunden.
Ein Vlies als Unterlage
Die Beckensohle wird nun noch einmal gut geglättet oder gründlich gesäubert. Dann wird ein Unterlegvlies so ausgelegt, daß der gesamte Boden des Schwimmbeckens mit diesem Schutzvlies bedeckt ist. An den Rändern wird der Stahlrand angehoben, das Vlies unter die Bodenprofile geschoben. So bekommt das Rundbecken die gute Unterlage, die auch die Folie vor Beschädigungen schützt.
Die Folie wird eingehängt
Mit dem Rundbecken mitgeliefert wird eine vorgefertigte Schwimmbadfolie, die exakt auf die Maße des Stahlrandes abgestimmt ist. Nachdem der Rand noch einmal gut ausgerichtet und möglichst kreisrund aufgestellt ist, legt man das große Folienpaket in die Mitte des Beckens und rollt die Hülle nach allen Seiten aus.
Die Ränder dieser Folie sind mit einer Biese versehen, die einfach über den Stahlrand des Beckens gehängt werden kann. Stück für Stück (und ohne viel Zug) wird die Folie nun über den Beckenrand gehängt. Damit sie nicht wieder abrutscht, steckt man Handlauf-Profile erst einmal provisorisch auf.
Ist die Folie rundherum eingehängt und so gut ausgerichtet, daß keine Falten am Rand zu sehen sind, wird das Randprofil endgültig montiert. Stück für Stück werden diese Randprofile, die einfach ineinandergesteckt werden können, fest auf dem Schwimmbadrand aufgeklemmt und festgeklopft, bis sie ganz gerade sitzen. Das letzte Profil der Randabdeckung muß - wie vorher auch das letzte Bodenprofil - exakt auf Maß gesägt werden.
Nun wird die Folienhülle noch einmal gut ausgerichtet, so daß möglichst keine Falten zu sehen sind. Die Naht zwischen Boden und Wänden sollte genau in der Ecke zwischen Rand und Boden liegen, bevor das erste Wasser eingefüllt wird. Nur zwei bis drei cm Wasser werden eingefüllt - und dann geht es barfuß hinein ins Becken, um die letzten Falten zu beseitigen. Erst dann kann das Wasser weiter eingelassen werden.
Soll ein Skimmer als Oberflächen-Absaugung in den Beckenrand eingebaut werden, wird eine entsprechende Öffnung in den Stahlmantel geschnitten und danach auch in die Becken-Folie. Die Skimmer-Bauteile werden dann mit entsprechenden Dichtungen aufgesetzt und so verschraubt, daß die Nahtstelle mit Folie zwischen den Flanschen und Dichtungen wasserdicht verschlossen ist.
Einfacher noch ist die Montage eines Einhänge-Skimmers, der einfach über den Beckenrand gehängt wird.
Ein Tipp zur Wasserpflege: Wenn das Folienbecken vor der ersten Befüllung mit Algenvernichter eingerieben wird, ist die Beckenhülle für lange Zeit vor Algenbildung geschützt.
Wenn das Becken dann bis 10 cm unter den Rand mit Wasser gefüllt ist, hat es auch seine endgültige Stabilität. Becken, die teilweise in die Erde eingelassen werden sollen, dürfen auch erst zu diesem Zeitpunkt mit Füllboden hinterfüllt werden.
Mit dem Einhängen der Schwimmbadleiter und mit dem Anschluß der Filteranlage ist dieses Becken dann schon betriebsfertig - für den Badespaß von Mai bis September/Oktober. Während der Wintermonate darf das Rundbecken nicht entleert werden, um die Stabilität nicht zu verlieren. Es bleibt mit Wasser gefüllt, das mit einem Überwinterungsmittel behandelt wird. So hat man im Frühjahr gleich wieder sauberes Wasser! Für diese Überwinterungstechnik muß das Becken allerdings ganz dicht sein, damit der Wasserstand erhalten bleibt. Eine Eisdecke würde sonst absinken und das Becken zerstören. Klar ist auch, daß eine Eisschicht im Winter auf dem Becken nicht bewegt werden darf, um die Einhängefolie nicht zu beschädigen!
Eingelassene Rundbecken
Ein solches preiswertes Rundbecken kann auch ganz in die Erde eingelassen werden. Die Aufbauanleitung gilt auch für diese Montage - allerdings mit einem Unterschied: Wenn das Rundbecken aufgebaut und mit Wasser gefüllt ist, wird der Rand von außen nicht mit Kiesboden, sondern mit Magerbeton hinterfüllt. Diese Betonumrandung fängt den Erddruck auf, der sonst bei einer Entleerung das Rundbecken eindrücken würde!
Die Ränder eines solchen eingelassenen Beckens sollten immer etwas über dem Geländeniveau liegen, um zu verhindert, daß Gras und Laub ins Wasser wehen oder daß kleine Tiere in das Schwimmbecken fallen. Als Umrandung können zum Beispiel druckimprägnierte Rundholz-Palisaden verwendet werden. Ganz professionell wirkt dieses Einbau-Rundbecken allerdings mit den speziellen Randsteinen, die auf den Schwimmbad-Radius abgestimmt sind und eine saubere und dauerhafte Randlösung bieten.
Das Langformbecken "Profi"
Eine interessante Variante des Stahlrand-Folienbeckens ist das Unipool-Langformbecken "Profi", das gerade für Selbermacher besonders gut geeignet ist. Dieses langgestreckte Oval ist nämlich nicht mehr durch seine Form stabil, sondern braucht seitliche Stützmauern im Bereich der geraden Beckenwände.
Mauern aus Schalungssteinen, die auf einem Betonfundament aufgestellt und dann mit Beton gefüllt werden, können von geschickten Selbermachern leicht gebaut werden. Auf der glatten Betonsohle wird dann der Stahlrand des Beckens so montiert wie beim Rundbecken. Im Bereich der geraden Seitenwände müssen die Stahlränder mit Schrauben und Dübeln an den Betonwänden befestigt werden, bevor die Folie eingehängt wird.
Das Langformbecken "Uni"
Für denjenigen, der zwar ein eingelassenes großes Schwimmbecken haben möchte, aber keine Mauern errichten will, bietet sich eine Variante dieses Langformbeckens an: das Becken "Uni" hat die Form einer "8", also zweier Kreise, die ineinander übergehen.
Am Schnittpunkt dieser beiden Kreise wird eine stabile verzinkte Stahlkontruktion eingebaut, so daß die Mitte des Beckens von Stahlstützen gehalten wird. Damit bekommt dieses spezielle Langformbecken, das sonst wie die anderen Stahlrandbecken aufgebaut wird, seine besondere Stabilität. Die Oberkanten der beiden Mittelstützen sind für die Montage von Sitzbohlen vorbereitet, die sich gut in eine Randgestaltung integrieren lassen.
Der Recy-Pool
Recy-Pool - das ist ein neuer Begriff im privaten Schwimmbadbau. "Recy" - das steht hier für Recycling, denn die Bauteile für dieses private Schwimmbecken werden aus wiederverwertetem Kunststoff hergestellt. Aus den Plastikabfällen, die überall im Land gesammelt werden, wird das Material PE (Polyäthylen) herausgesucht und dann thermisch behandelt. Bei 200 Grad Prozeßtemperatur schmelzen die Kunststoffe. Alle organischen Reste verbrennen und bleiben als Asche im Rohmaterial. Unter hohem Druck werden aus diesem Recyclingkunststoff dann die Wandelemente für den "Recy-Pool".
Diese Art der Wiederverwertung von Wertstoffen aus dem Abfall wurde von Unipool maßgeblich vorangetrieben. Durch die Entwicklung dieser Bauteile aus Recyclingkunststoffen wurde ein Verwendungszweck für Recyclingkunststoffe gefunden, der gleich mehrere Vorteile bietet:
B
Neben der sinnvollen Verwendung der Wertstoffe aus unseren Konsum-Resten ist der Einsatz dieser Kunststoffteile im Schwimmbeckenbau sehr sinnvoll, denn das Material ist korrosionsfest, stabil und wirklich dauerhaft. Unipool gibt auf diese Bauteile eine Garantie von 10 Jahren! Und durch den Einsatz von Sekundärrohstoffen kann dieses Becken deutlich preiswerter angeboten werden als vergleichbare Konstruktionen. Die Verwirklichung dieser Idee macht sich also bezahlt - nicht nur für unsere Umwelt, sondern auch für den Käufer, der sich für ein solches Becken aus Recy-Kunststoffen entscheidet.
B
Durch die modulare Bauart lassen sich mit dem Recy-System Becken in fast jeder Größe herstellen. Die Wandelemente aus dem wiederverwendeten Kunststoff sind jeweils 50 cm breit und 150 cm hoch. Diese Becken gibt es in Standard-Maßen, aber andere Größen sind natürlich jederzeit machbar!
Diese Wandmodule haben ein Gewicht von nur 16 kg. Deshalb ist die Montage ohne Probleme auch bei schwer zugänglichem Gelände (zum Beispiel ein dichtbewachsener Garten) möglich.
Die Wandelemente sind für alle Einbauten vorbereitet. Sie lassen sich leicht mit der Stichsäge einschneiden. So können zum Beispiel auch Unterwasserscheinwerfer einsetzt werden. Rollabdeckungen können in Unterflur-Ausführung vorgesehen werden. Sogar für den Einbau einer Gegenstromanlage sind die Kunststoff-Formteile des Recy-Pools geeignet.
Wer sich für ein ganz exklusives Schwimmbecken entscheidet, wird sicher die "Römische Treppe" als Einstieg wählen.
Das System "Recy-Pool" ist verblüffend einfach - für die leichte Montage konzipiert und für die fast unbegrenzte Lebensdauer des Beckens:
Das Becken wird auf einer Betonsohle montiert, auf die ein Stahlrahmen als Bodenprofil aufgedübelt wird. In dieses Bodenprofil werden die Kunststoff-Wandmodule des Recy-Pools eingestellt und miteinander verschraubt. Ein oberes Kopfprofil sorgt für die Stabilität jeder Wand. Seine perfekte Optik erhält der Recy-Pool dann durch die maßgefertigte Schwimmbadfolie, die einfach nur eingehängt und in einem Spezialprofil eingeklemmt wird. Mit einer Randverkleidung, zum Beispiel speziellen Randsteinen, bekommt der Recy-Pool dann den letzten "Schliff".
Der Einbau eines Recy-Pools ist ohne großen baulichen Aufwand zu bewerkstelligen.
Die Vorbereitung
Das rechteckige Becken des Recy-Pools ist für den Einbau in die Erde vorgesehen, denn die endgültige Standfestigkeit bekommen die Kunststoffwände durch einen oberen Betonringbalken.
Die Baugrube muß so abgesteckt werden, das die Sohle des Beckens in Länge und Breite jeweils ein Meter größer ist als das fertige Becken. Der Boden der Baugrube muß eben und tragfähig sein. Wenn hier zum Beispiel Kies aufgefüllt wird, muß dieses Füllmaterial gründlich verdichtet werden.
Der Bodenablauf
In dieser Kiesschicht werden auch gleich der Bodenablauf und die dafür nötigen Abflußrohre verlegt, bevor dann die Betonsohle eingeschalt wird.
Die Betonsohle des Recy-Pools
15 cm Beton und eine Bewehrung mit einer Stahlmatte sorgen dafür, daß die Bodenplatte dem Gewicht des gefüllten Schwimmbeckens später standhält! Die Schalung wird so eingebaut, daß die Betonsohle in jeder Richtung 50 cm größer als das spätere Becken ist. Nach dem Verfüllen mit Transportbeton wird die Oberfläche der Sohle ganz glatt und waagerecht abgezogen, damit sich später keine Unebenheiten im Beckenboden abzeichnen.
Der Aufbau der Recy-Elemente
Wenn die Betonsohle ausgehärtet ist, beginnt die Montage der Wandelemente für den Recy-Pool. Im ersten Schritt werden die Bodenprofile für eine Längs- und eine Querseite auf der Bodenplatte ausgelegt und exakt im Rechten Winkel ausgerichtet. Diese Profile werden mit Dübeln und Schrauben in der Betonsohle verankert. An dieser ersten Ecke beginnt dann das Aufstellen der 50 cm breiten und 150 cm hohen Wandteile aus recyceltem Kunststoff. Die ersten beiden Wandelemente werden über Ecke aufgestellt, miteinander verschraubt und auch gleichzeitig mit dem Bodenprofil auf der Sohle fest verankert.
Modul für Modul wird nun in das jeweilige Bodenprofil eingestellt und mit seinen "Nachbarn" verschraubt. Eine stabile, gerade Wand für das Schwimmbecken entsteht. Durch die Fertigstellung der ersten Längswand und der ersten Querwand ist der Grundriß des Schwimmbeckens schon so markiert, daß die weiteren Profile exakt auf dem Boden befestigt werden können. Dann geht es an den Einbau der noch fehlenden Module.
Die "Römische Treppe" ist ein Fertigbauteil aus Polyester, das genau die Breite von 6 Recy-Pool-Elementen hat. Soll diese Fertigtreppe eingebaut werden, muß sie schon vor Montagebeginn des Beckens aufgestellt und mit Beton hinterfüllt werden, am besten mit Thermocell-Leichtbeton.
Die Schwimmbecken-Wände aus den Kunststoff-Bauteilen erhalten ihre endgültige Stabilität durch solide Kopfprofile, die auf alle Wände aufgesetzt werden und die für exakt gerade Fluchten sorgen. Mit Erdankern, die von außen angebracht werden, erhalten die Wände des Schwimmbadrohbaus zusätzlichen Halt während des Verfüll-Vorgangs.
Erst einmal werden die Beckenwände von außen mit einer 30 cm hohen Schicht Füllkies hinterfüllt. Besser ist sogar noch Thermocell-Leichtbeton. Wenn dann die Beckenwände ganz sauber ausgerichtet sind, beginnt schon der Einbau der Schwimmbecken-Folie.
Der Einbau der Folien-Hülle
Die Innenhülle des Recy-Pools wird aus stabiler Schwimmbad-Folie (10 Jahre Garantie beim Recy-Pool) genau nach den Maßen des Schwimmbades hergestellt. Durch die Vorfertigung in der Fabrik sind alle Nähte absolut wasserdicht - auf der Baustelle selbst muß nichts geschweißt werden.
Diese fertige Innenhülle wird einfach in ein Spezialprofil eingehängt, das auf den oberen Rand der Schwimmbeckenwände geschraubt wird.
Bevor die thermoplastische Kunststoffhülle aber eingesetzt wird, sind einige Vorarbeiten nötig. Die Beton-Bodenplatte muß peinlich genau gesäubert werden, denn jedes kleine Steinchen würde sich sonst im Beckenboden abzeichnen. Empfehlenswert ist auch der Einbau eines Unterleg-Vlieses. Dieses nicht verrottbare Spezialvlies wird auf dem Beckenboden ausgelegt und rundherum auch 10 Zentimeter bis auf die Wände gezogen, um die Nähte des Bodenprofils zu überdecken. Wer will, kann auch die Wände komplett mit diesem Vlies belegen.
Das Einhängen der Becken-Folie
Das große Folienpaket wird auf dem Beckenboden ausgelegt und sorgfältig auseinandergefaltet.
Die Ecken sind mit Pfeilen gekennzeichnet - die Schweißnaht zwischen Boden und Wand muß genau in die Boden-Wand-Ecke gelegt werden. Am oberen Rand ist die Innenhülle mit einer Biese versehen, die einfach in das Halteprofil geschoben wird. Wenn die Folie rundherum eingehängt und überall gut ausgerichtet ist, kann das erste Wasser eingelassen werden. Zuerst nur etwa 2 cm Wasser einfüllen, damit die Folie ganz endgültig und möglichst faltenfrei verlegt werden kann.
Die Ausschnitte für alle Einbauteile wie Unterwasserscheinwerfer, Zulauf-Düsen, für den Skimmer oder für die Gegenstrom-Anlage werden erst dann aus der Folie ausgeschnitten, wenn mindestens 30 cm Wasser im Becken sind und die Folie ihre endgültige Position bekommen hat. Für alle diese Einbauteile gibt es entsprechende Dichtungen und Flansche, die für die perfekte Abdichtung sorgen.
Auffüllen - von innen und außen
Parallel zum Auffüllen des Beckens mit Wasser werden die Beckenwände von außen mit sandigem Boden oder Füllkies aufgefüllt. So gleicht der Wasserdruck den Erddruck aus. Die Einbauanleitung gibt Tipps, wie während dieser Arbeiten sichergestellt werden kann, daß das Becken während dieser Arbeitsphase absolut gerade und im Winkel bleibt.
Ein "Ringbalken" aus Beton
Im oberen Randbereich wird der Beckenrand ringsum mit Beton hinterfüllt, um so einen stabilen "Ringbalken" zu schaffen, der mit Betonstahl-Stäben zusätzliche Festigkeit bekommt. Diese Beton-Umrandung wird so ausgeführt, daß sie gleichzeitig der richtige Unterbau für den Rand des Recy-Pools wird. Hier kann jeder eine Konstruktion nach eigenen Wünschen vorsehen - zum Beispiel Fliesen, Waschbetonplatten oder aber auch Holzbohlen. Besonders beliebt und einfach herzustellen sind die Schwimmbad-Umrandungen mit speziellen Schwimmbad-Randsteinen, für die es auch Platten gibt, mit denen sich die anschließenden Flächen auslegen lassen.
Das vorgefertige Becken
Das Fertig-Schwimmbecken
Eine Alternative zu den Einbaubecken, die vor Ort aus Elementen zusammengesetzt und mit einer Folien-Innenhülle versehen werden, sind die Polyester-Schwimmbecken. Diese Einbaubecken werden im Werk schon komplett vorgefertigt - meist als nur ein großes Formteil, bei größeren Becken aber auch in Segmenten, die auf der Baustelle nur zusammengesetzt werden.
Glasfaserverstärkter Kunststoff, wie er auch zum Bau von Booten oder für Autokarosserien gebraucht wird, ist das Baumaterial für diese Fertigbecken. Dieses Material ist extrem fest und wetterfest und resistent gegen Temperaturschwankungen und Wasserpflegemittel.
In der Form, in der jeder einzelne Pool entsteht, sind alle Sonderwünsche des Käufers schon vorhanden. Zum Beispiel Stufen, eine Treppenanlage, ein spezieller Schacht für die Rollabdeckung. Alles wird gleich eingeformt, so daß ein nahtloses Fertigbecken entsteht.
Der Einbau eines Fertigschwimmbeckens ist in wenigen Stunden erledigt. In eine Baugrube, die nur wenig größer als das Becken sein muß, wird eine Betonsohle als solide Unterlage geschüttet. Dann wird das Becken mit einem Tieflader angeliefert. Von Hand oder mit einem Baukran, bei schwierig zugänglichem Gelände auch schon einmal mit einem Hubschrauber wird das Fertigbecken dann in die Baugrube abgesenkt und an die nötigen Leitungen angeschlossen. Alle Wandungen werden dann mit Beton hinterfüllt, um das Becken dauerhaft zu verankern, aber auch, um eine solide Basis für die Randgestaltung zu bekommen.
Alle Einbauteile sind speziell auf diese Fertigbecken abgestimmt, so daß das Fertigbecken eine Lösung "aus einem Guß" darstellt. Vor Ort müssen nur noch die Anschlüsse hergestellt und die Randgestaltung gemacht werden - mit Platten, Fliesen oder mit den speziellen Schwimmbecken-Randsteinen.
Interessante Details
Die Fertigbecken sind auch mit einer umlaufenden Überlaufrinne, wie man sie aus den großen Schwimmbädern kennt, zu bekommen. Je nach Typ gibt es dafür Fertigteile, die einfach um den Rand des Beckens montiert werden. Oder die Rinnen sind schon gleich angeformt, so daß sich der Montageaufwand auf der Baustelle noch weiter verringert.
Falls eine Rollabdeckung gewünscht wird, kommt das Becken auch mit einem angeformten Montageschacht, in dem die Aufroll-Vorrichtung für eine Rollabdeckung schon vormontiert ist. Mit Einbauleuchten und Effektstrahlern, zum Beispiel neben der Einstiegstreppe, läßt sich jedes Fertigteilbecken ganz nach Wunsch komplettieren. Und wer eine Gegenstromanlage einbauen möchte, findet dafür in dem "Startblock" auch schon einen Montageraum, auf Wunsch schon mit vormantierten Einbauteilen, die auf der Baustelle dann nur noch ergänzt und angeschlossen werden müssen.
Die nahtlose und glatte Oberfläche der Kunststoffbecken ist besonders leicht zu reinigen. Auch die Wasserdurchströmung des Beckens durch den Filterkreislauf ist so berechnet, daß sich an Wänden und Boden Schmutz gar nicht erst anlagert. Das macht die Pflege eines Polyesterbeckens besonders leicht.
Auch diese Fertigbecken werden von Fachhändlern vertrieben, die sich auch um die Koordination der anderen Gewerke (zum Beispiel Baugrubenaushub, Betonarbeiten, Kranbestellung und den Anschluß der Schwimmbadtechnik) kümmern.
Das selbstgemauerte Becken
Auch für denjenigen, der beim Bau des privaten Schwimmbades sehr viel Eigenleistung einbringen will, gibt es ein ideales Angebot: das selbstgemauerte Schwimmbecken. Bei einem solchen Projekt arbeitet der Selbermacher mit dem Fachmann Hand in Hand, denn die gesamte Unterkonstruktion kann in Eigenarbeit erledigt werden, während der Einbau der Schwimmbadfolie und der Schwimmbadtechnik dem Fachmann vorbehalten bleibt, der selbstverständlich auch bei der Planung behilflich ist.
Und so wird es gemacht: An der richtigen Stelle im Garten wird die Baugrube ausgehoben und mit einer Lage Kies versehen, die gut verdichtet werden muß. Nach dem Verlegen der Anschlüsse für den Bodenablauf wird die Sohle eingeschalt und aus Beton geschüttet. Stahlmatten geben dieser Betonsohle, die natürlich waagerecht und glatt abgezogen werden muß, die nötige Stabilität.
Zum Bau der vier Umfassungswände haben sich die Beton-Schalungssteine bewährt, die auf dieser Betonsohle aufgestellt und dann Schritt für Schritt mit Beton verfüllt werden. Auch in die Wände legt man Armierungseisen, um ihnen - besonders an den Ecken - zusätzliche Festigkeit zu geben. Beim Aufrichten dieser Wände werden alle nötigen Anschlüsse, zum Beispiel für den Skimmer, für die Einlaufdüsen oder für eine Gegenstromanlage, schon gleich mit vorgesehen. Dann werden die Wände glatt verputzt.
Für den Einbau der wasserdichten Hülle aus durchgefärbter, stabiler Schwimmbadfolie ist dann der Spezialist zuständig. Nachdem alle Flächen mit einem Unterlegvlies verkleidet sind, wird die Folie in breiten Bahnen an den Wänden und auf dem Boden ausgelegt. An den Überlappungsstellen werden die Folien verschweißt - die Nähte zusätzlich versiegelt, so daß eine wirklich wasserdichte Innenhülle entsteht.
Alle Anschlüsse für Zu- und Abläufe, für Skimmer, Scheinwerfer und Gegenstrom-Schwimmanlagen werden mit Flanschen und Dichtungen wasserdicht gemacht. Wenn dann die Filtertechnik installiert und der Beckenrand verkleidet ist, zum Beispiel mit den speziellen Randsteinen, kann der Badespaß im weitgehend selbstgebauten Pool beginnen!
Die Sonne heitzt gratis!
Das Solarsystem
Wer einmal den Komfort und den Gesundheitswert eines eigenen Schwimmbeckens kennengelernt hat, möchte den Badespaß nicht nur in den heißen Monaten des Jahres genießen. Es gibt eine ganz preiswerte Methode, die Freibadesaison zu verlängern: das Aufheizen des Wassers mit einer Solaranlage! Diese Solarheizung ist nicht nur preiswert im Betrieb, sondern auch klima-unschädlich und ökologisch, denn es wird keine Heizenergie verbraucht, sondern nur das eingefangen, was die Sonne gratis liefert.
Solaranlagen für die Schwimmbadheizung sind ausgereifte Technik, die sich lange bewährt hat. Denn bei diesen Solaranlagen ist kein hoher technischer Aufwand nötig, weil nur Wärme auf niedrigem Niveau gebraucht wird. Und dazu sind keine Vakuumröhren und Kollektorverglasungen nötig, sondern einfache Kollektoren, die so viel Sonnenwärme wie möglich auffangen und sie in das Schwimmbadwasser transportieren. Und mit einer solchen Anlage läßt sich die Badesaison im eigenen Garten um einige Monate verlängern!
Das Solar-System
Die Sunny-flex-Solaranlage besteht aus einzelnen Kollektormatten aus frostbeständigem Kautschuk, die wiederrum aus vielen einzelnen kleinen Röhrchen zusammengesetzt sind. Diese runde Form der einzelnen wasserdurchflossenen Kollektorteile hat den Vorteil, daß unabhängig vom Sonnenstand immer die maximale Energieausbeute zu erreichen ist.
Montiert werden diese Solarkollektoren am besten auf einem nach Süden geneigten schrägen Dach. Mit Sammelrohren sind diese Kollektor-Streifen miteinander verbunden - und diese Sammelrohre binden die Anlage auch ganz einfach in den Filterkreislauf des Schwimmbeckens ein. Eine Extra-Umwälzpumpe wird nicht gebraucht, also auch keine zusätzliche Energie. In der einfachsten Version wird die Solaranlage über ein Handventil zugeschaltet, wann immer die Sonne scheint oder es warm genug ist. In der komfortableren Version übernimmt diese Kontrolle eine Solarsteuerung, die per Temperaturdifferenzmessung feststellt, wann es sich lohnt, das Schwimmbadwasser durch den Solarkollektor zu schicken. Und die auch für eine Temperaturbegrenzung sorgt, falls es immer Sommer einmal viel zu viel Wärme vom Dach geben sollte.
Die Kollektor-Montage auf dem Dach
Der besondere Vorteil dieser preiswerten Schwimmbad-Solarkollektoren ist die leichte Montage. Die Kollektorstreifen aus flexiblem Kautschuk sind leicht. Sie brauchen also keinen aufwendigen Aufbau oder eine Halterung auf einer Dachfläche. Im Normalfall werden die Kautschukstreifen einfach auf die Dacheindeckung geklebt. Mit einem Spezialkleber aus der Kartusche wird jede Kollektormatte einfach auf den Dachsteinen befestigt. Das ist eine Arbeit, die auch Selbermacher schaffen können. An beiden Enden gibt es Sammelrohre, mit denen die Kollektorstreifen miteinander verbunden werden und auch in den Schwimmbadkreislauf eingebunden werden. Die Kollektorbahnen bestehen aus 30 cm breiten Streifen, die sehr gut auf die gängigen Dachziegel passen. Einen Streifen Spezialkleber jeweils auf den "Berg" der Dachpfanne geben, dann die flexible Bahn in das Kleberbett einrollen und gut ausrichten. Das ist die ganze Montage!
Anschluß an den Filterkreislauf
Mit handelsüblichen Kunststoffrohren, die wasserdicht verklebt werden, verbindet man den Solarkollektor dann mit dem Schwimmbadkreislauf an der Filteranlage. Bei der einfachen Handsteuerung wird in diesen Kreislauf ein Drei-Wege-Ventil eingebaut, so daß der Wasserkreislauf bei Bedarf durch die Solaranlage geschickt werden kann. In der Komfort-Variante besorgt das ein Motor-Umsteuerventil, das seine Befehle von einer elektronischen Solarregelung bekommt.
Elektronische Solarsteuerung
Diese Solarregelung mißt ständig die Temperatur des Beckenwassers und die Temperatur des Solarkollektors auf dem Dach. Sobald in der Solaranlage Wärmegewinne möglich sind, wird das Umsteuer-Ventil betätigt. Das Wasser des Filterkreislaufes fließt dann durch den Dachkollektor und erwärmt sich.
Damit im Hochsommer das Badewasser nicht unangenehm warm wird, sondern immer noch Erfrischung bietet, ist am Solarregler auch eine Temperaturbegrenzung vorgesehen. Damit verhindert dieses Gerät automatisch ein weiteres Aufheizen, wenn das Schwimmbadwasser schon warm genug ist.
Und was ist mit der Frostgefahr im Winter? Wenn diese Solaranlage auf einem geneigten Dach montiert ist, läuft sie von allein leer, sobald der Filterkreislauf abgestellt wird. Und das ist ja nötig, um das Schwimmbecken selbst für den Winter vorzubereiten. Und wenn die Solaranlage auf einem Flachdach installiert wird, müssen zum Winter einfach die Endkappen der Sammelrohre entfernt werden, so daß das Wasser herausläuft. Mehr Aufwand ist auch da nicht nötig.
Wenn in der Nähe des Schwimmbades kein geeignetes Dach zur Verfügung steht, läßt sich die flexible Solaranlage auch ganz anders aufbauen - zum Beispiel auf einem Sichtschutzzaun oder auf einem Abhang - Hauptsache, sie ist nach Süden ausgerichtet für den maximalen Wärmegewinn.
Große Solarplatten
Eine andere Variante der Solarheizung für ein Schwimmbecken sind große Solarplatten von 1,3 x 2,10 oder 3,10 Metern, die ebenfalls in den Filterkreislauf eingebunden werden. Auch diese doppelwandigen, von vielen kleinen Wasserkanälen durchzogenen Platten lassen sich leicht montieren. Auf einem geneigten Dach oder jeder anderen Fläche lassen sich sich einfach mit einem Kunststoff-Gurt befestigen.
Zur Planung einer Solarheizung berät der Fachhändler, der auf Wunsch auch ein Informationsvideo zu diesem Thema zusendet.
Die Schwimmbadabdeckung
Wer sich ein privates Schwimmbecken baut, sollte gleich auch über die Anschaffung einer Schwimmbad-Abdeckung nachdenken. Denn die hat eigentlich nur Vorteile. Zum ersten schützt sie das Wasser vor Verschmutzungen aus der Luft oder aus der Umgebung. Außerdem verhindert sie auch hohe Verdunstungsverluste und auch die Abkühlung des Schwimmbadwassers über Nacht oder an kühleren Tagen.
Und wer bei einem Schwimmbecken im Freien die Wasseroberfläche regelmäßig abdeckt, wenn nicht gebadet wird, kommt mit weniger Wasserpflege aus. Abdeckungen für das Schwimmbad gibt es in verschiedenen Systemen und Preisklassen, eigentlich für jede Schwimmbadform. Die meisten sind auch für den nachträglichen Anbau vorgesehen, so daß am Becken selbst nichts verändert oder eingebaut werden muß.
Planen aus gewebeverstärktem Kunststoff
Diese Abdeckplanen gibt es in allen gängigen Beckengrößen - aber auch als Maßanfertigung. Üblicherweise werden diese Abdeckplanen etwas größer als die Beckenfläche gemacht, so daß man sie bis über den Rand ziehen kann. Zur Befestigung dienen Ösen am Rand.
Luftpolster-Folie zur Wasser-Abdeckung
Die preiswerteste und einfachste Art, ein privates Schwimmbad abzudecken, ist die nach Maß gefertigte Luftpolsterfolie, die aus einem besonders haltbaren und uv-stabilisiertem Kunststoff besteht und auf dem Wasser schwimmt. Passend dazu gibt es verschiedene Aufroll-Vorrichtungen, die auf Böcken an einem Beckenrand angebracht werden. Per Handkurbel kann so die Luftpolster-Abdeckung schnell aufgerollt werden. Zum Abdecken wird die Folie dann einfach an einem Seil wieder über die Wasserfläche geschoben. Diese einfache Abdeckung schützt das Wasser schon vor Schmutz, verhindert Wärmeverluste und Verdunstungen. Aber sie ist nicht begehbar, bietet keinen Schutz gegen das Hineinfallen. Da werden schon stabilere Abdeckungen benötigt:
Die Thermo-Schutz-Rollabdeckung TREND
ist ein System, das oberhalb des Wasserspiegels angebracht wird und keine Wasserberührung hat. Diese polyesterarmierte Plane ist sehr stabil und dauerhaft und wird in verschiedenen Farben angeboten. Mit stabilen Alustreben, die auf dem Beckenrand aufliegen, wird diese Abdeckung geführt und gehalten. Zum Aufrollen ist ein Getriebe mit Handkurbel vorgesehen.
Die Thermo-Schutz-Rollabdeckung TOP
ist die etwas elegantere "Schwester" der preiswerteren Trend-Abdeckung, bei der die Führungs- und Halterohre völlig unter der Abdeckfolie verschwunden sind. Für beide Abdecksysteme gibt es natürlich die Möglichkeit, auch unregelmäßig geformte Becken zu überdecken. Maßanfertigung ist hier selbstverständlich, denn schließlich müssen auch immer die Ausschnitte für Schwimmbadleitern oder Gegenstromanlagen hergestellt werden. Die Abdeckungen TOP und TREND sind ein sicherer Kinderschutz.
Die schwimmende Thermo-Rollabdeckung
ist Schwimmbad-Schutz durch einen geschlossenzelligen Schaum, dessen Oberfläche besonders verstärkt wurde. Dadurch wird diese Wärme-Schutz-Abdeckung nicht nur stabiler und verschleißfester, sondern läßt sich auch leichter sauberhalten. Für diese Abdeckungen gibt es Aufroll-Vorrichtungen, die entweder mit der Hand oder bei der Komfort-Version auch per Knopfdruck und Elektromotor bedient werden können. Die Thermo-Rollabdeckung wickelt sich dann von ihrer Rolle ab und bedeckt schwimmend die Beckenoberfläche fast vollständig. Auch solche Abdeckungen liefert der Fachhandel als Maßanfertigung mit den nötigen Ausschnitten.
Die Rolladen-Profile Thermomatic
sind Rollabdeckungen aus verschlossenen Hohlprofilen, die mit besonders stabilen Scharnieren miteinander verbunden sind. Diese schwimmfähigen Profile lassen sich, wie die Rolläden vor den Fenstern, auf eine Welle aufrollen, wenn die Schwimmbadabdeckung nicht gebraucht wird. Diese besonders stabile und belastungsfähige Rollabdeckung gibt es in den Farben weiß und blau, aber auch als durchscheinende, transluzente Profile, die wie ein kleiner Sonnenkollektor wirken und die Sonnenwärme in das abgedeckte Schwimmbad hineinlassen.
Wird diese Rolladen-Abdeckung von vornherein beim Schwimmbadbau eingeplant, entscheidet man sich am besten für eine Unterflur-Ausführung, die in einen Schacht an einer Stirnseite des Beckens eingebaut wird. Für den nachträglichen Einbau gibt es die Thermo-Matic-Aufrollvorrichtung für den Einbau ins Becken, aber auch als Überflur-Anlage für den Aufbau über dem Becken, wetterfest verkleidet oder auch als Sitzbank verkleidet. Wie bei aller Technik im Schwimmbad-Bereich wird auch diese elektrische Aufrollvorrichtung mit der sicheren Niedrig-Spannung von 24 Volt betrieben - und für das Abdecken des Schwimmbeckens ist nicht mehr nötig, als der Druck auf einen Schalter! Das geht sogar per Fernsteuerung!
Selbstverständlich sind auch diese Motor-Rollabdeckungen Maßanfertigungen, die exakt auf die örtlichen Gegebenheiten abgestimmt werden und auch alle Einbauteile wie Treppen, Leitern oder Gegenstromanlagen berücksichtigen.
Die Saison verlängern
Überdachungen verlängern die Badesaison
Sie möchten die Badesaison im privaten Schwimmbecken im Garten noch weiter verlängern, möchten vom frühen Frühling bis zum späten Herbst ins Wasser springen können? Dann sollten Sie Ihr Schwimmbecken im Garten mit einer Überdachung schützen. Sowohl für die einfachen Rundbecken als auch für eingelassene Rechteck-Becken bieten sich da professionelle Lösungen in verschiedenen Preisklassen an, die das Baden mit Schwimmhallen-Effekt erlauben, ohne den ganz großen Aufwand für den Bau einer Schwimmhalle zu treiben.
Schwimmbad-Überdachungen als stabile transparente Konstruktionen haben viele Vorteile. Sie nutzen natürlich erst einmal den Treibhauseffekt. Die Luft unter der Überdachung und auch das Schwimmbadwasser werden durch jeden Sonnenstrahl erwärmt. Und die Überdachung ist natürlich auch Wärmepuffer, der gegen eine schnelle Auskühlung des Wassers an ungemütlichen Tagen sorgt. Unter einer Überdachung badet man auch bei Regen, auch bei Wind, der sonst für eine schnelle Auskühlung sorgt.
Auch auf die Wasserpflege hat eine Überdachung einen positiven Einfluß. Weil kein Schmutz von außen hereingetragen wird, weil Laub, Insekten, Flugsand oder gemähtes Gras nicht ins Schwimmbadwasser wehen, muß auch weniger gereinigt werden. Und wo weniger Schmutz eingetragen wird, muß auch weniger Schwimmbad-Pflegemittel eingesetzt werden.
Die Sonnenkrone - eine runde Lösung
Speziell für die Rundbecken entwickelt wurde die preiswerte Schwimmbad-Abdeckung "Sonnenkrone", die es für die verschiedenen Beckendurchmesser als vorfabrizierte Lösungen gibt. Am Rand des Schwimmbeckens wird ein Gestänge befestigt, das eine stabile transparente Kunststoff-Folie als Kuppel über dem Wasser trägt. Schon diese einfache und preiswerte Lösung bietet alle Vorteile einer Überdachung, verlängert die Badesaison deutlich und sorgt für den Badespaß unabhängig vom Wetter.
Die "Sonnenkrone" ist leicht zu montieren, auch leicht wieder abzubauen. Im Winterhalbjahr wird die Folie nämlich einfach abgenommen, zusammengelegt und eingelagert. So vermeidet man Schäden durch Sturm oder durch Schneelasten - und das Material hält sehr viel länger.
Das verschiebbare Dach
Fast schon Schwimmhallen-Charakter bekommt das private Schwimmbecken mit der stabilen Überdachung aus Aluminium-Profilen und transparenten Doppelstegplatten aus Kunststoff. Für alle Rechteck-Becken, Langformbecken oder für unregelmäßig geformte Becken können solche Überdachungen nach Maß hergestellt werden, die dem Besitzer alle Möglichkeiten offenhalten. In den kühleren Monaten badet man unter diesem transparenten Runddach. Bei schönem Wetter lassen sich die Dachsegmente einfach beiseite schieben - und man badet herrlich im Freien.
Die Konstruktion einer solchen Überdachung ist raffiniert-einfach. Links und rechts des Beckenrandes werden Bodenprofile als Laufschienen angebracht, in die die Dachelemente eingeschoben werden. Die gesamte Überdachung besteht aus mehreren Bogensegmenten, deren Größe so abgestimmt ist, daß sie sich übereinanderschieben lassen. Aufwendige Dichtungssysteme und geschützt angebrachte stabile Rollen sorgen dafür, daß diese Mechanik leicht und sicher funktioniert.
Die Stirnseiten dieser transparenten Überdachung werden mit maßgefertigten Giebelelementen aus dem gleichen Material verschlossen. Hier können auch abschließbare Türen eingebaut sein. Je nach Platzverhältnissen können als Einstieg auch aufschwenkbare Seitenteile eingeplant werden.
Diese Konstruktion einer Schwimmbad-Überdachung ist sehr flexibel, läßt sich allen Gelände-Eigenheiten und allen Bauherrn-Wünschen anpassen. Wer mehr Platz unterm Sonnendach haben will, baut zum Beispiel die Bodenschienen weiter entfernt vom Schwimmbeckenrand und erhält so größere Spannweiten und höhere Dächer. Oder man setzt diese Schienen auf Stützmauern links und rechts des Beckens und erhöht so die Kopffreiheit.
Wenn der Platz am Schwimmbecken ausreicht, können die Bodenschienen so verlängert werden, daß man die einzelnen Dachsegmente nicht nur über einem Beckenende zusammenschiebt, sondern ganz wegschieben kann. Die ganz flexible Lösung arbeitet mit Bodenschienen-Verlängerungen, die einfach bei Bedarf nur angesteckt werden.
Jede dieser Überdachungen aus Alu und transparentem Kunststoff wird als maßgeschneiderte Lösung geliefert. Das Baukasten-System läßt alle Möglichkeiten zu!
Die selbsttragende Bogenform und stabile Alu-Profile machen diese Schwimmbadüberdachung äußerst stabil, so daß man sie natürlich auch im Winter zum Schutz des Beckens nutzen kann.
Die Schwimmbadtechnik
Um das Wasser des privaten Schwimmbades ständig sauber und klar zu halten, ist eine ständige Umwälzung und Filterung des Wassers nötig. Je nach Art und Größe des Beckens kommen dabei unterschiedliche Filteranlagen zum Einsatz.
Komplett-Filter für kleine Becken
Der einhängefertige Komplettfilter ist die einfachste Technik für kleine Becken, denn er wird steckerfertig geliefert. Diese kleinen, kompakten Filter- und Umwälzanlagen sind so konstruiert, daß man sie einfach über den Beckenrand hängen kann. Ein "Skimmer", der immer an der Oberfläche schwimmt, saugt das Beckenwasser an und erfaßt dabei auch jeden Schmutz, der auf dem Wasser schwimmt. Dieses Wasser wird dann durch eine Filterkartusche gedrückt und dabei gereinigt. Über ein Rückflußrohr wird das saubere Wasser dann wieder ins Becken gegeben. Beim Einhänge-Filter sind alle Teile schon vormontiert, so daß nur noch der Stecker für die Pumpe eingesteckt werden muß.
Diese Komplettfilter gibt es in verschiedenen Größen. Mit einer Förderleistung von 2 Kubikmetern pro Stunde ist das kleine Gerät für Plantschbecken und kleine Rundbecken geeignet. Die größere Komplett-Filteranlage reicht mit ihrem höheren Fördervolumen auch für größere Aufstellbecken aus.
Für eingelassene Stahlrand-Becken gibt es den Komplett-Filter zusätzlich noch in einer Variante: dieser Wasserreiniger wird mit einem separaten Skimmer geliefert, der in die Beckenwandung in Höhe des Wasserspiegels eingebaut wird. Über flexible Schläuche wird dann der Anschluß zur Pumpen- und Filtereinheit hergestellt. Das ist für in die Erde eingelassene Profi- oder Langformbecken die einfachste und eleganteste Installation.
Filteranlagen für Einbaubecken
Für die größeren Einbaubecken, Recy-Pools und Fertigteilbecken, wird die Umwälz- und Filtertechnik vom Fachmann aus einzelnen hochwertigen Komponenten aufgebaut. Angesaugt wird das Wasser jeweils über einen Skimmer an der Wasseroberfläche und über einen Bodenablauf, der auch zum völligen Entleeren des Beckens benutzt werden kann. Über Einströmdüsen, die so angeordnet werden, daß das Wasser im Becken langsam zirkuliert, wird das gereinigte Badewasser dann wieder ins Becken zurückgepumpt.
Die Zentraleinheit zur Wasserpflege wird montagefertig auf einem Kunststoff-Palette geliefert. Die Umwälzpumpe, ein Mehrwege-Ventil und der Filterkessel sind schon so montiert, daß nur noch die Anschlußrohre aus Kunststoff vom Skimmer und Bodenablauf und zu den Einströmdüsen verlegt werden müssen.
Für jede Beckengröße gibt es Filteranlagen mit dem angepaßten Reinigungsvolumen. Umwälz-Leistungen zwischen 7 und 30 Kubikmetern pro Stunde stehen für den Privatbereich zur Verfügung - je nach Beckengröße. Die Filter für diese großen Anlagen sind in der Regel Quarzsandfilter mit einer Füllung aus Spezial-Filterkies. Beim Durchströmen dieser Kieslagen werden die Schwebeteilchen aus dem Wasser und alle Fremdkörper in der Filterschicht zurückgehalten. Die Reinigung solcher Filteranlagen ist ganz einfach: mit der Hilfe des Mehrwegeventils wird der Wasserstrom durch den Filter einfach umgekehrt. Der Filterkies wird mit einem kräftigen Wasserdruck durchströmt, alle angelagerten Teilchen einfach in die Abflußleitung gespült. Damit ist die regelmäßige Filterreinigung wirklich kinderleicht.
Bei den kleinen Einhänge-Komplettfiltern geht die Technik einen anderen Weg. Hier sind spezielle Filterkartuschen eingebaut, die zur Reinigung herausgenommen und ausgewaschen werden müssen. Diese Kartuschen lassen sich nach einigen Jahren auch problemlos austauschen!
Diese Anlagen werden möglichst unsichtbar eingebaut - oft in einem Gartenhaus, einer Garage nahe dem Schwimmbecken, immer häufiger aber auch in einem Kellerraum des Hauses, wenn der Weg zum Schwimmbecken nicht zu weit ist. Diese Montage im Haus hat den Vorteil, daß die hochwertige Technik im Winter frostgeschützt steht. Nur die Zuleitungen müssen entleert werden. Bei einer Montage neben dem Becken im Freien muß die gesamte Umwälz-Anlage im Winter entleert werden, um Frostschäden zu vermeiden.
Wärmetauscher für die Heizung
Wer die Badesaison in seinem Garten-Schwimmbecken verlängern möchte und keine Solar-Anlage installieren kann oder will, hat noch zwei weitere Möglichkeiten zur Schwimmbad-Beheizung. Über einen Wärmetauscher, der in den Filterkreislauf eingesetzt wird, läßt sich das Badewasser mit Wärme von der Zentralheizung versorgen. Dieser Wärmetauscher ist das Trennglied zwischen den beiden Wasserkreisläufen von Heizung und Schwimmbad, denn das Badewasser darf natürlich nicht einfach durch den Zentralheizungs-Kreislauf geschickt werden. Und für denjenigen, der mit preiswertem Nachtstrom heizen will, gibt es auch eine spezielle Lösung: den Wärmetauscher mit eingebauter Elektro-Heizpatrone, mit Zeitschaltuhr auf die günstige Betriebszeit einstellbar.
Alle Filteranlagen, die auf Paletten-Fundamenten vormontiert geliefert werden, können auf Wunsch mit einem solchen Wärmetauscher im Kreislauf ausgestattet werden. Sowohl für den Anschluß an den Heizungskreislauf als auch für den Elektroanschluß ist aber der Fachmann zuständig!
Die Gegenstrom-Schwimmanlage
Mit einer Gegenstrom-Schwimmanlage wird auch das kleinste Schwimmbecken zu einer "Sportanlage". Denn der Strom aus den Wasserdüsen ist so stark, daß man gegenanschwimmen kann, solange man will. Bis zu 75 Kubikmeter Wasser können durch die Düsen einer solchen Gegenstromanlage gejagt werden. Das private Schwimmbad verliert damit seine engen Grenzen. Aber auch für Komfort und Badespaß ist die Gegenstromanlage gut. Sie können damit "Wellen" machen, soviel Sie wollen. Sie können vom Wasserstrahl sanft oder heftig massieren lassen, Sie können in einem prickelnden Luft-Wassergemisch baden!
Schwenkbare Düsen und die Anschlußmöglichkeit für einen Massageschlauch oder einen Pulsator machen diese Schwimmbadtechnik vielseitig verwendbar. Praktisch ist die Einschaltmöglichkeit vom Wasser aus - natürlich nicht mit einem Strom-Schalter, sondern mit einem Pneumatik-Knopf per Luftdruck!
Wer ein neues Einbau-Becken baut, kann zum Beispiel einen Vormontagesatz für eine Gegenstromanlage gleich in die Beckenwand mit einbauen lassen, um dann die komplette Anlage sofort oder auch später installieren zu lassen. Aber auch für fertige Becken, in deren Wände man nichts mehr einsetzen kann, gibt es gute Lösungen. Die Uni-Badu-Jets zum Beispiel, die die Form eines Startblocks wie im großen Schwimmbad haben und die einfach auf den Rand des Schwimmbeckens aufgebaut werden. Diese nachträglich vom Fachmann anzuschließenden Geräte gibt es in verschiedenen Ausführungen mit einer oder zwei Jet-Düsen, auch mit integriertem Unterwasser-Scheinwerfer, der das Baden bei Dunkelheit zu einem besonderen Erlebnis macht.
Unterwasser-Beleuchtung
Ein oder zwei Unterwasser-Scheinwerfer sollten Sie bei einem Neubau-Becken übrigens immer einplanen. Denn beim Baden im Dunklen wird die ganze Wassermenge so zu einem glitzernden, hellen Erlebnis, nicht zu einer dunklen Fläche, die vielleicht abschrecken würde. Einbau-Scheinwerfer bestehen aus einem Einbautopf, der in die Wand des Schwimmbeckens gesetzt wird, und einer Glasabdeckung, die mit Spezialdichtungen wasserdicht in die Folienhülle des Beckens eingesetzt wird. Auch diese Schwimmbadtechnik arbeitet mit der für Menschen ungefährlichen Kleinspannung von 12 Volt, damit überhaupt nichts passieren kann. Die elektrische Installation der Leuchte und des dazugehörigen Transformators bleibt aber dennoch nur dem Fachmann vorbehalten!
viele gute Tipps
Die richtige Wasserpflege
Schönes, sauberes, klares Wasser, das richtig Lust aufs Hineinspringen macht - so soll auch Ihr privates Schwimmbad im Garten aussehen. Worauf es dabei ankommt, zeigt Ihnen dieses Kapitel.
Schon bei der Auswahl des richtigen Standortes und bei der Anlage haben Sie darauf geachtet, daß das Schwimmbadwasser nicht zu schnell verschmutzen kann. Ein Platz weit entfernt von hohen Bäumen verhindert, daß Laub ins Becken fällt. Und ein etwas erhöhter Rand sorgt dafür, daß der Wind nicht Gras und Blätter ins Wasser weht. Auch eine Rollabdeckung ist nicht nur gegen Wärmeverluste gut, sondern auch gegen Verschmutzungen und Eintrübungen. Der Filterkreislauf sorgt dafür, daß ständig Schmutzpartikel aus dem Wasser herausgefischt werden. Aber dennoch ist ständige Wasserpflege nötig, um wirklich kristallklares Badewasser ohne Keime und ohne Algen zu haben. Aber keine Angst - das macht nicht viel Aufwand.
Bevor ein neues Schwimmbad in Betrieb genommen wird, sollte man schon vorsorgen. Wer die Folie von Beckenrand und Boden gründlich mit Algenvernichter einreibt, bevor zum ersten Mal Wasser eingefüllt wird, hat für längere Zeit Ruhe vor der Algenbildung, die übrigens ganz vom individuellen Standort und seiner Umgebung abhängig ist.
Für den weiteren Betrieb müssen dann die wichtigsten Werte des Wassers kontrolliert und bei Bedarf korrigiert werden.
1. Die pH-Wert Regulierung.
Schwimmbadwasser, mit dem Ihr ganzer Körper in Kontakt kommt, sollte neutral sein. Weder zu sauer, noch zu alkalisch. Ein zu hoher pH-Wert bedeutet, daß dieses Wasser den Schutzmantel Ihrer Haut angreifen kann. Ein zu niedriger pH-Wert läßt das Wasser so sauer werden, daß selbst die wertvolle Schwimmbad-Technik und die Armaturen angegriffen werden. Ob das Wasser Ihres Schwimmbeckens im idealen neutralen Bereich liegt (pH-Werte zwischen 7,2 und 7,6) können Sie mit einem kleinen Testset selbst schnell messen. Zur Anhebung des pH-Wertes verwenden Sie pH-Heber, zur Absenkung den pH-Senker, die entsprechend der Gebrauchsanweisung dosiert werden. Diese Einstellung des Schwimmbadwassers auf die neutrale Mitte ist auch die wichtigste Voraussetzung, um alle anderen Maßnahmen zur Wasserpflege voll wirksam werden zu lassen.
2. Die Algenbekämpfung
Die Algen als pflanzliche Mikroorganismen sind überall in der Natur - und sie werden auch schnell ins Schwimmbecken eingetragen. Damit sie dort nicht als Nährboden für Bakterien dienen, müssen Algen bekämpft werden. Um Wasser und Flächen dauerhaft algenfrei zu halten, gibt es schaumfreien und gesundheitlich unbedenklichen Algenvernichter.
3. Die Wasser-Desinfektion
Das Baden im eigenen Pool soll nur Spaß und Fitness bringen - keine Gefahren für die Gesundheit. Deshalb muß Schwimmbadwasser in jedem Fall desinfiziert werden, denn nicht nur Badegäste, sondern auch Tiere können Bakterien, Pilze, Krankheitserreger in das Schwimmbad einschleppen. Um die regelmäßige Wasserpflege zu einfach wie möglich zu machen, werden verschiedene Desinfektions-Programme angeboten.
Für die problemlose Dauer-Desinfektion von Becken mit mehr als 20 Kubikmetern Wasser sind die großen, langsam löslichen Riesen-Chlortabletten die geeignete Möglichkeit.
Für kleinere Becken oder für die vorübergehende Chlorung sind die kalkfreien, schnell löslichen Chlorprodukte ideal, die es zum Beispiel als Granulat oder als Chlortabletten gibt. Besonders für die Stoßchlorung, die zum Beispiel dann nötig ist, wenn besonders viele Menschen sich im Wasser getummelt haben oder wenn das Wasser trübe oder veralgt ist, lassen sich diese schnellwirkenden Desinfektionsmittel einsetzen. Auch für besonders weiches Wasser gibt es spezielle Chlorpräparate. Der Schwimmbad-Fachhändler berät Sie über die Zusammenstellung des richtigen Pflege-Systems für Ihr Schwimmbadwasser und berät Sie auch bei speziellen Problemen. Auch über die Wasserdesinfektion mit Sauerstoff-Präparaten können Sie sich beraten lassen.
Abgerundet wird die Wasserpflege-Palette durch weitere Problemlöser. So gibt es zum Beispiel Wassertrübungen durch feine Partikel, die sich einfach nicht herausfiltern lassen. Hier kann dann Unipool Flockungsmittel in das Wasser gegeben werden, das diese feinen Schwebeteilchen an sich bindet und damit für den Filter unpassierbar macht.
Das Überwinterungsmittel ist eine Hilfe, Ihren wassergefüllten Pool auch ohne Filterkreislauf und Wasserpflege gut über die kalte Jahreszeit zu bringen. Es hält das Wasser frisch und verhindert Kalk- und Schmutzablagerungen, die sich nur schwer wieder entfernen lassen.
Um das Schwimmbecken nach der Winterpause in Betrieb zu nehmen, gibt es noch zwei Reiniger - nicht nur für den Frühjahrsputz. Der "Reiniger sauer" dient zur Grundreinigung des Beckens, zur Entfernung von Schmutzresten und hartnäckigen Kalkablagerungen. Der Unipool Randreiniger beseitigt öl- und fetthaltige Ablagerungen.
Alle Reinigungs- und Pflegemittel sollten genau nach Vorschrift eingesetzt werden. Denn dabei handelt es sich zum Teil um sehr konzentrierte Mittel, die mit etwas Sachverstand eingesetzt werden müssen. Damit lassen sich Schwimmbäder mühelos pflegen - ohne die Folie, die Schwimmbadtechnik oder gar die Haut anzugreifen. Was man auf jeden Fall vermeiden sollte sind die scharfen Scheuerschwämme (Topfschwämme) mit denen schnell die Folienoberfläche so aufgerauht und beschädigt wird, daß sich der Schmutz nur umso besser festsetzt.
Zubehör für die Reinigung
Für die rein mechanische Reinigung, also für das Abfischen von hineingefallenen Blättern, für das Absaugen eingeschleppten Sandes vom Beckenboden und so weiter bietet der Fachhandel eine große Palette von praktischen Helfern, die vom Kescher für das Laub über die einfache Bodenabsaugung zum Anschluß an die Filteranlage bis hin zum vollautomatischen Schwimmbadreiniger, der sich wie ein Roboter über alle Bereiche von Beckenboden und Wänden hermacht.